Emilia Prodinger hat eine sehr freie herangehensweise an ihr Projekt, dessen Titel noch in den Sternen steht. Sie hat weder ein bestimmtes Endwerk vor Augen, noch ein Ziel was genau sie mit ihrem Projekt vermitteln will – ich würde eher sagen, es ist ein intuitives Arbeiten. Da sie sich für die Epoche des alten Ägypten interessiert und sich in ihrer Freizeit mit Hieroglyphen beschäftigt, hat sie diese als Grundelement ihrer Arbeit genommen. Mit dieser Inspiration im Hinterkopf malt Emilia Bilder in denen sie Hyroglyphen einfließen lässt, diese neu interpretiert und abstrahiert. Am meisten interessiert sie dabei, in welche Richtung sich ihr Projekt entwickelt bzw. was für neue Ideen sich ausgehend von dem Ausgangsmaterial ergeben.

Die Künstlerin lässt sich rein von ihrer Phantasie leiten, was in den Fortschritten ihrer Arbeit gut ersichtlich ist. Es hat sich nunmehr daraus ein Comic entwickelt, die anfängliche Arbeit dient hauptsächlich als Moodboard. Emilia lässt aber völlig offen, ob es eine Bildgeschichte bleibt oder sich womöglich zu einer anderen Darstellungsform weiterentwickelt. Die stark interpretierbare Handlung soll mittels einem Text aus einer von ihr selbst erfundenen Schrift beschrieben werden – wie dies allerdings den Betrachter aufklären soll, hat sie noch nicht verraten. Darauf darf man daher gespannt sein…

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