Johannes Einzelprojekt Opferblut begann mit einer Erzählung, einer Geschichte, wie es Johannes gewohnte und sympathische Herangehensweise an die Dinge ist. Er wird ein Comic gestalten, wo es sich noch zeigen wird, ob es mit oder ohne Worte funktionieren wird können.

Die Idee ist aufzuzeigen, dass Endkonsument*innen keinen Zugang mehr zur Herstellung von (Fleisch)Konsum haben. Johannes möchte, die Konsument*innen zwingen, sich selbst in die Lage des Tiers/des Produkts zu begeben, sich mit dem Tier zu identifizieren. Johannes sagt, dass es nicht mehr reicht vegetarisch zu leben oder einem Lifestyle zu folgen. Man soll bei sich selbst anfangen und herausfinden, wie fühle ich mich in der Lage, wenn andere für mich aus Hunger sterben?! Johannes hinterfragt überdies auch den Begriff „Hunger“ – Hunger auf Gedanken, Hungergefühl: Bist du bereit, dieses (unfreiwillige) Opfer einzugehen – auch in der Massenproduktion.

Was hat Johannes inspiriert? Johannes erzählt, dass er durch dieses Bild, wenn Adelige im Anschluss eines Stierkampfes das noch warme Blut des soeben gestorbenen Tiers trinken, inspiriert ist, und spannt einen Bogen zu Opferfestlichkeiten und will die Opfergaben für Götter in unsere Zeit projizieren.

Für das Festival wird es eine Auflage des Comic von 20 Exemplaren geben sowie ein Merchandisingobjekt – eine Blutkonservendose.

P1020283

Advertisements